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XML Sitemap erstellen: So nehmen Sie wichtige URLs auf und schließen irrelevante Seiten aus

14. Oktober 2026

XML Sitemap erstellen: So nehmen Sie wichtige URLs auf und schließen irrelevante Seiten aus

Eine zweite Sitemap zu erzeugen, obwohl dein CMS bereits eine aktuelle ausliefert, kann zwei voneinander abweichende URL-Listen schaffen. Wenn du eine XML Sitemap erstellen willst, prüfe deshalb zuerst die vorhandene Datei, wähle dann die passende Pflegeform und kontrolliere, welche Seiten tatsächlich hineingehören. Geo-Autopilot erstellt als cloudbasierte Plattform SEO- und GEO-Textentwürfe für neue Inhalte; welche URLs dein CMS in die Sitemap aufnimmt, prüfst und steuerst du selbst.

Stand: Oktober 2026

Wie prüfst du, ob deine Website bereits eine XML-Sitemap hat?

Rufe zunächst https://deine-domain.de/sitemap.xml im Browser auf. Findest du dort keine Datei, prüfe die Sitemap-Einstellungen deines CMS und gegebenenfalls https://deine-domain.de/wp-sitemap.xml bei WordPress. Auch ein SEO-Plugin kann einen eigenen Sitemap-Pfad ausgeben.

Eine Sitemap muss keine einzelne Liste aller Seiten sein. Sie kann stattdessen ein Sitemap-Index sein, der auf mehrere Dateien verweist, etwa für Beiträge und Produkte. Öffne einige dieser Dateien und vergleiche ihre Einträge mit tatsächlich veröffentlichten Seiten. Achte besonders auf neue Inhalte, gelöschte URLs und Bereiche, die du bewusst nicht in Suchergebnissen sehen möchtest.

Ist die vorhandene Sitemap erreichbar, aktuell und passend zusammengesetzt, brauchst du keine zweite. Fehlen wichtige Seiten, kläre zuerst, ob sie veröffentlicht sind und ob CMS-Einstellungen ihren Seitentyp ausschließen. Eine zusätzliche, manuell gepflegte Datei würde die Ursache nicht beheben.

Welche Erstellungsmethode passt zu deiner Website?

Die beste Methode ist diejenige, die deine URL-Liste auch nach der nächsten Veröffentlichung aktuell hält. CMS-Funktionen eignen sich deshalb meist besser für regelmäßig veränderte Blogs und Shops als eine einmalig heruntergeladene Datei.

MethodeSinnvoll, wenn …Was du prüfen musst
CMS-Sitemap oder vorhandenes PluginSeiten, Beiträge oder Produkte laufend hinzukommenWelche Seitentypen ausgegeben werden und ob mehrere Sitemap-Funktionen gleichzeitig aktiv sind
Externer GeneratorEine überschaubare Website selten verändert wird und du die erzeugte Datei selbst ablegen kannstOb der Generator alle gewünschten URLs erfasst und wie du die Datei später aktualisierst
Manuelle XML-DateiDu ein spezielles Setup mit kontrollierter URL-Ausgabe betreustWer Änderungen einpflegt und die XML-Datei nach jedem Eingriff prüft

WordPress kann eine Sitemap ausgeben; prüfe daher zuerst die vorhandene Funktion, bevor du ein Plugin allein für diesen Zweck installierst. Bei Shopify und Webflow beginnt der Ablauf ebenfalls mit der Prüfung der ausgegebenen Sitemap und der jeweiligen Einstellungen. Wenn du weder Plugins installieren noch Serverdateien bearbeiten kannst, ist eine erreichbare CMS-Sitemap meist der praktikablere Ausgangspunkt als ein Generator mit anschließendem Datei-Upload.

Ein Generator erfasst nur, was seine Erfassungsmethode und seine Grenzen zulassen. Der Sitemap-Generator von Marco Beierer nennt standardmäßig 500 erfasste URLs und unter zusätzlichen Voraussetzungen bis zu 2.500. Prüfe vor der Nutzung, ob dein Websiteumfang dazu passt; ein erfolgreicher Download belegt noch keine vollständige URL-Liste.

Welche URLs gehören in die Sitemap?

Eine Shop-Managerin sortiert bevorzugte Produkt- und Ratgeberseiten in die Sitemap und lässt Suchseiten außen vor.

Nimm die bevorzugten URLs der Seiten auf, die in den Google-Suchergebnissen erscheinen sollen. Google empfiehlt dafür vollständige, absolute URLs, also beispielsweise https://deine-domain.de/ratgeber/ statt /ratgeber/. Die Sitemap ist damit eine Auswahl deiner gewünschten Zielseiten, kein Verzeichnis sämtlicher technisch erreichbarer Adressen.

Prüfe bei einem Shop beispielsweise, ob eine veröffentlichte Produktseite in der Datei steht, während eine interne Suchergebnisseite draußen bleibt. Bei mehreren Adressen für denselben Inhalt gehört die bevorzugte URL in die Liste, nicht jede Variante mit Parametern oder abweichendem Pfad. Entferne auch gelöschte Seiten, veraltete URLs mit Weiterleitung und Seiten, die du ausdrücklich von Suchergebnissen ausschließt.

Eine Sitemap ersetzt keine Navigation. Wichtige Seiten sollten für Besucher weiterhin über passende interne Links erreichbar sein.

Wenn aus deiner URL-Prüfung neue Inhaltsthemen entstehen, kann Geo-Autopilot nach der Keyword-Recherche Textentwürfe vorbereiten. Du prüfst die Inhalte vor der Freigabe und kontrollierst anschließend die Sitemap-Ausgabe deines CMS.

Wie erstellst du die Datei mit der gewählten Methode?

Bei einer CMS-Sitemap aktivierst oder konfigurierst du die vorhandene Ausgabe und öffnest danach die angezeigte URL im Browser. Bei einem Generator gibst du die Website-Adresse ein, prüfst die erfassten Seiten und lädst die erzeugte XML-Datei herunter. Kannst du keine Datei auf der Website veröffentlichen, ist dieser Weg allein noch keine fertige Lösung.

Für eine manuell gepflegte Sitemap genügt bei einer einzelnen Seite diese Grundstruktur. Ersetze die Beispieladresse durch die vollständige URL deiner Seite und ergänze für jede weitere Zielseite einen eigenen url-Eintrag:

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<urlset xmlns="http://www.sitemaps.org/schemas/sitemap/0.9">
  <url>
    <loc>https://deine-domain.de/ratgeber/</loc>
  </url>
</urlset>

Speichere die Datei als UTF-8-codierte XML-Datei. Plane bei manueller Erstellung gleich mit, wer neue URLs ergänzt und entfernte URLs löscht. Ändern sich deine Inhalte häufig, kann dieser Pflegeaufwand ein Grund sein, doch die CMS-Ausgabe zu nutzen.

Eine einzelne Sitemap darf laut Google höchstens 50.000 URLs oder 50 MB unkomprimiert enthalten. Wird eine dieser Grenzen überschritten, teile die URLs auf mehrere Dateien auf und verwende einen Sitemap-Index. Auch bei einer kleineren Website kann ein bereits vom CMS erzeugter Index sinnvoll sein; du musst die Dateien nicht allein wegen ihrer Aufteilung zusammenführen.

Wie prüfst und veröffentlichst du die fertige Sitemap?

Eine Website-Betreiberin prüft die öffentliche Sitemap und kontrolliert, ob der Sitemap-Index auf erreichbare Dateien verweist.

Öffne die endgültige Sitemap unter ihrer öffentlichen URL. Sie sollte ohne Anmeldung erreichbar sein und XML statt einer Fehlerseite anzeigen. Wenn ein Sitemap-Index ausgegeben wird, öffne auch die verlinkten Dateien.

Vergleiche anschließend Stichproben aus den Bereichen, die für deine Website zählen: eine aktuelle Inhaltsseite, eine wichtige Shop- oder Leistungsseite und eine Seite, die bewusst ausgeschlossen bleiben soll. Kontrolliere, ob die gewünschten URLs vollständig sind, zur richtigen Domain gehören und auf die richtigen Seiten führen. Die ausgeschlossene Seite sollte nicht in der Sitemap stehen. Bei einer selbst erstellten Datei lohnt zusätzlich eine XML-Validierung, damit etwa ein fehlerhaftes Zeichen die Datei nicht unlesbar macht.

Für eine Sitemap, die ohne Einreichung in der Search Console für die gesamte Website gelten soll, empfiehlt Google das Stammverzeichnis, etwa https://deine-domain.de/sitemap.xml. Gibt dein CMS einen anderen funktionierenden Pfad vor, ändere ihn nicht bloß für einen vertrauteren Dateinamen. Du kannst die Sitemap-Adresse zusätzlich in der robots.txt angeben; der Verweis muss auf die tatsächlich erreichbare Datei zeigen.

Wie reichst du die Sitemap bei Google ein, und was sagt der Status aus?

Öffne in der Google Search Console die passende Website-Property und dort den Bereich „Sitemaps“. Gib die URL der Sitemap oder des Sitemap-Index ein und prüfe nach dem Absenden, ob Google die Datei abrufen konnte. Bei einem Abruffehler kontrollierst du zuerst die eingereichte Adresse und die öffentliche Erreichbarkeit.

Eine erfolgreiche Einreichung bestätigt keine Indexierung jeder enthaltenen Seite. Die Sitemap nennt Google URLs, die du für Suchergebnisse vorsiehst; ob eine konkrete Seite aufgenommen wird, musst du bei Bedarf für diese URL gesondert prüfen. Ein Sitemap-Status ist deshalb kein Ersatz für die Prüfung einer wichtigen Produkt- oder Leistungsseite.

Pflege Metadaten nur, wenn sie stimmen. Google ignoriert changefreq und priority; lastmod verwendet Google, wenn das Änderungsdatum konsistent und nachweisbar korrekt ist. Trage also keinen automatisch erneuerten Zeitstempel für unveränderte Seiten ein, nur damit die Datei aktuell aussieht.

Öffne nach der nächsten Veröffentlichung deine Sitemap erneut und prüfe an genau dieser URL, ob dein gewählter Pflegeweg funktioniert.

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